Beschreibung

 

Wie alles begann…

Meinen ersten Reitunterricht bekam ich während eines Familienurlaubs in Österreich, als ich ungefähr 9 Jahre alt war. Meine Eltern hatten wohl damals die Hoffnung, dass es damit getan sei und mein Gequängel damit aufhöre… Sie konnten ja nicht ahnen, dass ich längst unheilbar vom Pferde-Virus befallen war! Weiter ging es also in der heimatlichen Reitschule, in der es den zu damaliger Zeit üblichen Abteilungsunterricht bei einem ehemaligen Kavalleristen gab.

Irgendwann ebbte meine Begeisterung für diese Art der Beschäftigung mit dem Pferd ab. Nach einer langen Pause in völliger Pferde-Abstinenz wurde der Wunsch nach einem Pferd jedoch so groß, dass ich es nicht mehr aushielt! Es folgten Reitbeteiligungen, mit denen ich sehr viel über das Gelände- und Jagdreiten lernen dürfte und schließlich das erste eigene Pferd. Bald darauf folgte das zweite, welches mich dann einige Zeit später begleitete, als es mich zum Studium der Forstwissenschaften nach Göttingen verschlug. Hier unternahm ich dann die ersten ernsthaften Versuche, qualifizierten Reitunterricht zu nehmen.

Nach Abschluss meines Studiums blieb ich in Göttingen. (Ausgerechnet Göttingen! Von ihrer Gründung im Barock bis ins Zeitalter der Romanik DIE Universitätsreitakademie! Aber das sei nur am Rande erwähnt.) Im Jahr 2008 schließlich bekam ich die Möglichkeit, die Reitanlage Olenhusen zu übernehmen. Ich gründete eine Reitschule, in der in üblicher Weise unterrichtet wurde. Ich selber nahm konventionellen Reitunterricht, nahm halbherzig an Dressur-Turnieren teil und absolvierte meine Ausbildung zum Trainer B FN Breitensport.

Doch dann…

…ergab sich Ende 2011 ein erster Besuch der Fürstlichen Hofreitschule in Bückeburg inklusive Teilnahme an einem Seminar. Ich war fasziniert von all dem, was ich sah – plötzlich erschien mir alles in einem neuen Licht!

Ab jetzt hieß es: Umdenken – Vom Reitsport zur Reitkunst!

Ich fing an, mich intensiv mit Biomechanik und Kommunikation zu beschäftigen. Energieniveau und inneres Bild wurden feste Bestandteile meines Unterrichts. Hier legte ich auch den Grundstein für das Coaching.

Es folgten Besuche auf dem Moorhof bei Famile Marius Schneider in Lüdinghausen und die regelmäßige Teilnahme an Seminaren bei Bent Branderup. In der Akademischen Reitkunst habe ich schließlich genau das gefunden, wonach ich gesucht habe: einen fairen Umgang mit dem Partner Pferd!

Seit 2014 ist Stefanie Niggemeier meine Trainerin. Bisher habe ich schon viele interessante Menschen kennengelernt – und ich hoffe es werden noch mehr ! – nämlich Gleichgesinnte, die mit der Reitkunst ein gemeinsames Ziel verfolgen: mit dem Partner Pferd eine schöne Zeit verbringen!

 

Bilder

Angebote

Reitkunst

15.12.2018

Reitkunst Die Reitkunst hat eine jahrhundertealte Tradition. Was wir über sie wissen, wissen wir teils durch mündliche Überlieferungen, die in elitären und/oder militärischen Kreisen weitergegeben wurden. Erst seit dem Buchdruck konnte das Wissen der Alten Meister vermehrt auch durch schriftliche Werke verbreitet werden. Doch diese sind mit Vorsicht zu genießen! Beide – der Autor sowie der Illustrator – genossen künstlerische Freiheit, so dass Darstellungen aus heutiger Sicht keinesfalls 1:1 übernommen werden dürfen. Der Zeitgeist hatte großen Einfluss auf die Künstler und vieles unterliegt der persönlichen Interpretation. Und so sei darauf hingewiesen, dass Werke aus der Vergangenheit immer im Kontext der Zeit gelesen werden müssen, aus der sie stammen! In einigen Regionen war es sogar verpöhnt, das Wissen schriftlich nierderzulegen, so wie etwa in Österreich, das wahrscheinlich die größte Reitkunsttradition vorzuweisen hat.  

„Reitkunst ist lebendige Archeologie“

Durch einige wenige Persönlichkeiten, die sich voll und ganz der Erforschung der Reitkunst verschrieben haben, ist es uns möglich, zu den Wurzeln der Kunst zurückzukehren. Hier sei z. B. verwiesen auf die Fürstliche Hofreitschule in Bückeburg und Bent Branderup.

Bodenarbeit und Handarbeit

15.12.2018

Ausbildung am Boden

Die Ausbildung am Boden nimmt in der Reitkunst einen großen Teil der Gesamtausbildung ein. Bodenarbeit gehört hier ebenso zur Ausbildung wie die Handarbeit.

Mobiler Reitunterricht

15.12.2018

…hat den Vorteil, dass er „zu Hause“ stattfinden kann. Dies bedeutet für Pferde meist viel weniger Stress und damit ein besseres Konzentrationsvermögen. Außerdem ist es nicht jedem möglich, sein Pferd irgendwohin zu transportieren.

Deshalb komme ich zu Euch! Termine werden individuell abgesprochen.

Kontaktdaten

Reitkunst und Coaching

Frau Bettina Geschke